Bäume an Orten der Kraft

Donnerstag, 30. April 2020
um 19.30 Uhr

Bäume an Orten der Kraft
Die Botschaft verstehen - Heilung finden

Guntram Stoehr

Ein Erlebnisabend mit Guntram Stoehr

Seit Alters ranken sich um Bäume viele geheimnisvolle Mythen. Es wird von zauberhaften Wäldern berichtet, in denen unsere Vorfahren in heiligen Hainen bedeutende Zeremonien abhielten. Druiden schnitten Misteln auf heiligen Eichen, um sie für ihre Riten zu verwenden und Heilungen zu vollbringen. In der Bibel gibt es den »Baum der Erkenntnis« und der »Lebensbaum« wird allgemein als Sinnbild für das menschliche Leben angesehen. So geht von Bäumen von jeher eine besondere Faszination aus.

Ein besonderes Raumerlebnis wird spürbar, sobald man von einer Wiese in den Wald kommt. Der Waldrand wirkt wie ein Zugangstor in eine andere Welt. Plötzlich eröffnet sich ein eindrucksvoller neuer Raum. Erhaben strecken sich die Bäume dem Sonnenlicht entgegen und ihre Blätter rascheln geheimnisvoll bei jedem Windhauch, als ob sie Geschichten aus ihrem langen Leben zu erzählen hätten. Hin und wieder knackt es im Geäst, während die Schatten der Blätter gemeinsam mit den Sonnenflecken auf dem laubbedeckten Boden tanzen. Ein Waldspaziergang bringt Erholung und Entspannung.

Doch was macht den Waldbesuch so angenehm? Ist es lediglich der Sauerstoff, den die Bäume freisetzen? Ist es die beruhigende grüne Farbe? Und warum kann vom Wald eine Stimmungsqualität ausgehen? Bei seinen Wanderungen fiel dem Autor Guntram Stoehr auf, dass Waldabschnitte unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten haben können. Der Aufenthalt zeigte sich ihm entweder wohltuend, manchmal aber auch unangenehm. Dabei beobachtete Stoehr, dass die Bäume an den prägnanten Orten verschiedene ungewöhnliche Wuchsformen bilden. Einige haben Drehwuchs, manche seltsame Auswüchse und andere auffallend viele kleine Wasserreiser. Gleichzeitig beobachtete er, dass sich, abhängig von der Qualität der Orte, auch die Wuchsformen voneinander unterschieden. Während er an Orten mit durchschnittlicher Aufenthaltsqualität überhaupt keine auffälligen Wuchsformen an den Bäumen vorfand.

So begann Stoehr eine Studie über Baumwuchsformen und deren Standorte. Dabei beobachtete er, dass nicht alle Naturphänomene der Landschaft für die Augen sichtbar sind. So wie es im menschlichen Körper eine feinstoffliche Struktur gibt, die beispielsweise in der chinesischen Medizin mit der Akupunktur genutzt wird, so berichtet er auch in der Landschaft von feinstofflichen Kräften. Die Erforschung dieser Landschaftskräfte wird »Geomantie« genannt und Orte mit besonderen geomantischen Phänomenen werden allgemein als »Kraftorte« bezeichnet.

Bei seinen Untersuchungen machte Stoehr eine erstaunliche Entdeckung: An Orten mit den gleichen Landschaftskräften fand er immer wieder die gleichen Wuchsformen! Daraus lässt sich schlussfolgern: Wenn man die Wuchsformen deutet, dann kann man Aussagen über die Qualität der geomantischen Landschaftskräfte machen! Mit ihren außergewöhnlichen Wuchsformen offenbaren die Bäume unsichtbare Geheimnisse der Landschaft.

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